Ich kenne eine Quelle gut,
die ihren Weg nach draußen bahnt,
gegen die Dunkelheit sprudelt,
alles um sie herum erfrischt
und sie selbst ist das Licht,
aus ihr strahlt alles Licht,
obwohl sie der Nacht gehört.
Von diesem Bach weiß ich,
dass man ihn nicht überqueren kann,
dass der strömende Fluss
sogar die Hölle tränkt,
Erde und Himmel trinken daraus,
doch den Grund kann ich nicht erblicken,
obwohl es mitten in der Nacht ist.
Hier ruft er Geschöpfe zusammen
und sättigt sie mit Wasser,
gibt sich selbst hin,
stillt meinen Durst,
ihn erkenne ich im Brot –
die Quelle des Lebens funkelt
im Innern der diesseitigen Nacht.
(Paraphrase von Jan's Gedicht Die Quelle)