Edith Stein und ihr Gebet für Frieden im Heiligen Land
P. Wojciech von St. Hedwig, OCD
Im vergangenen August erinnerten wir uns an den sechzigsten Jahrestag des martyrischen Todes von St. Theresia Benedikta vom Kreuz (Edith Stein). Anlässlich dieses Gedenkens rief der Generaloberste der barfüßigen Karmeliten, Pater Camillo Maccise, alle Gemeinschaften seines Ordens auf, sich im Gebet für Frieden im Heiligen Land zu vereinen. Der folgende Beitrag entstand durch schriftliche Bearbeitung einer Ansprache, die der Autor während eines Gottesdienstes am 9. August 2002 in der Kirche St. Benedikt (der Kirche der barfüßigen Karmeliterinnen) in Prag gehalten hat.
„Der Herr segne dich und beschütze dich,
der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig,
der Herr wende sein Angesicht dir zu und gebe dir Frieden.“
Die Worte dieses biblischen Priestersegens (vgl. Num 6,24–26) sind ein sehr passender Einstieg in die folgende Überlegung aus mehreren Gründen:
Zum einen, weil es sich um einen Text handelt, der sowohl in der christlichen als auch in der jüdischen Liturgie verwendet wird, und St. Theresia Benedikta vom Kreuz (Edith Stein) ist zugleich „große Tochter Israels und treue Tochter der Kirche“, wie es Papst Johannes Paul II. bei ihrer Heiligsprechung am 11. Oktober 1998 formulierte.
Darüber hinaus, weil es sich um einen Segen handelt, der die grundlegende Haltung Gottes gegenüber dem einzelnen Menschen und der gesamten Menschheit offenbart, wie wir sie in der gesamten Offenbarung erfahren. Der alttestamentliche Herr, Gott der Barmherzigkeit, Güte und Großzügigkeit gegenüber Israel, ist identisch mit dem Vater Jesu, der seine Sonne auf die Bösen und die Guten scheinen lässt (vgl. Mt 5,45). Der Segen (beraká) ist zudem im jüdischen Verständnis ein wirksames Gebet, das heißt, eines, das das bewirkt, was es ausdrückt, und sich damit dem katholischen Verständnis der Sakramente als wirksame Zeichen nähert.
Und nicht zuletzt ist es geeignet, von diesem Segen auszugehen, weil es sich um ein Gebet für den Frieden, den Frieden (schalom), handelt. Genau darum geht es uns; konkreter: um den dauerhaften und gerechten Frieden im Heiligen Land...
Der biblische Frieden ist jedoch kein gewöhnlicher Frieden; er ist nicht nur das Gegenteil von Krieg (vgl. Kaz 3,8), sondern ein wesentlicher Bestandteil des Bundes des Herrn mit seinem Volk, der grundlegende Inhalt des ständigen göttlichen Segens. Es ist das größte Geschenk, das Gott dem Menschen geben kann; schalom, wie uns die Bibelwissenschaftler hinweisen, hat eine breite Palette von Bedeutungen: von Frieden und Wohlstands bis hin zu Gesundheit und Heil (vgl. G. von Rad).
Gerade dieses Geschenk des Friedens für das von langanhaltender Gewalt geprüfte Heilige Land wollen wir der Fürbitte von St. Theresia Benedikta vom Kreuz anvertrauen. Warum gerade sie? Aus der Perspektive dieser Welt drängt sich jedoch die skeptische Frage auf: Wer ist Edith Stein, dass sie irgendetwas gegen die Spirale der Gewalt, der Attentate und der darauf folgenden Repressionen ausrichten könnte? Aus der Perspektive der Kirche und der karmelitanischen Gemeinschaft könnte man dieselbe Frage auch anders formulieren: Warum sollten wir gerade sie mit diesem Anliegen verbinden?
Vielleicht kann uns gerade die folgende Überlegung helfen, eine zufriedenstellende Antwort auf diese Fragen zu finden.
Frau tiefen Fürbitte
St. Theresia Benedikta war vor allem eine Frau tiefen Fürbitte. Diese Behauptung könnte etwas seltsam erscheinen für jemanden, der weiß, dass Edith sich mit fünfzehn Jahren ganz bewusst und absichtlich entschlossen hat, mit dem Gebet zu brechen.
Doch diese Entscheidung war geleitet von einer leidenschaftlichen Wahrheitssuche, und obwohl diese Suche sie anfangs von dem vererbten, jedoch nicht sehr persönlich angenommenen Glauben an Gott abbrachte, wird sie sie später wieder zu ihm führen, obwohl sie dabei einen äußerst gravierenden Schritt vom Judentum zum Christentum tun muss, und zwar gerade über den Umweg des Atheismus. Als sie später über diese Zeit ihrer Suche nachdenkt, schrieb sie: „Die Sehnsucht nach der Wahrheit war mein einziges Gebet.“ Und im Zusammenhang mit ihrem Lehrer, dem Begründer der Phänomenologie, Edmund Husserl, erklärt sie weiter: „Gott ist die Wahrheit, und wer die Wahrheit sucht, sucht auch Gott, auch wenn er sich dessen nicht unmittelbar bewusst ist.“ An anderer Stelle erläutert sie diesen Gedanken noch weiter: „Wer die Wahrheit sucht, lebt in der höchsten Mitte der rationalen Erforschung; wenn es ihm wirklich um die Wahrheit geht (und nicht nur um das Ansammeln von Wissen), dann ist er sicherlich näher – ohne es selbst zu wissen – Gott, der die Wahrheit ist, und damit auch seinem eigenen Inneren.“
Bei Edith finden wir also von Anfang an etwas, was bei anderen nicht selbstverständlich ist und was sie daher von so vielen zweifelnden Gläubigen oder solchen, die ihren Glauben bereits verloren haben, unterscheidet. In ihr ist eine innere Flamme, eine Leidenschaft für die Wahrheit, die im Moment ihrer Bekehrung ihren konkreten Namen und ihr konkretes Gesicht erhält: Jesus von Nazareth, Herr und Gott. Es ist kein Zufall, dass sie, nachdem Gott sie während des Lesens der Autobiografie von St. Teresa von Jesus in jener Augustnacht 1921 mit seiner Gnade berührt, ausruft: „Das ist die Wahrheit!“
In diesem Zusammenhang ist ihre darauf folgende Veränderung, die so tiefgreifend ist, dass sie sogar ihre eigene Mutter betrifft, die dabei als Jüdin unter Ediths Entscheidung Katolikin zu werden, enorm leidet, leichter zu verstehen. Als sie beobachtet, wie ihre Tochter in der Synagoge mit ihr betet, muss Augusta Stein zugeben: „Niemanden habe ich je so beten sehen wie Edith.“
Auch der Benediktiner Pater Damas Zähringer bezeugt diesbezüglich sehr eindrücklich: „Als ich sie zum ersten Mal am Eingang des Beuroner Klosters traf, machte ihr Erscheinungsbild einen Eindruck auf mich, den ich nur mit dem vergleichen kann, den die altchristliche Kunst in den Katakomben hervorruft, wenn sie die betende Kirche darstellt (ecclesia orans).“
Edith Stein befindet sich von Beginn ihres christlichen Lebens an in zwei hervorragenden Schulen der Spiritualität, die sie, jede auf ihre Weise, im Gebet unterrichten: im Umfeld der benediktinischen Liturgie des Beuroner Klosters und in der vertrauten Freundschaft der meditierenden spirituellen Töchter der hl. Teresa, der barfüßigen Karmeliterinnen.
Sie selbst lässt uns in das Geheimnis ihres Gebets, insbesondere seit ihrem Eintritt in den Karmel in Köln im Jahr 1933, nicht viel Einblick gewinnen, aber ich glaube, dass ihr folgender Text, der in allgemeineren Zügen geschrieben ist, in der Tat ihre eigene spirituelle Erfahrung widerspiegelt: „Jedes echte Gebet ist ein Gebet der gesamten Kirche. Mit jedem Gebet geschieht in der Kirche etwas. Mit jedem Gebet betet die Kirche selbst, denn es ist der Heilige Geist, der in jeder einzelnen Seele für uns mit unaussprechlichen Seufzern bittet (Röm 8,26). So ist das wahre Gebet, schließlich kann niemand sagen: ‚Jesus ist der Herr!‘, es sei denn durch den Heiligen Geist (1Kor 12,3). Was kann das Gebet der Kirche anderes sein als die Hingabe derjenigen, die Gott, der Liebe ist, über alles lieben? Vollständige Hingabe an Gott und im Gegenzug das göttliche Geschenk, die vollkommene und beständige Einheit – das ist die höchste Erhebung des Herzens. Das ist die höchste Stufe des Gebets, die uns zugänglich ist. Seelen, die bis dorthin gelangt sind, sind das Herz der Kirche.“
Es ist also sicher, dass Edith Stein, die spätere Schwester Theresia Benedikta vom Kreuz, ein Leben des sehr tiefen Gebets geführt hat. Deshalb gibt es ohne Zweifel einen Grund, sie um Fürbitte für Frieden, für Ruhe im Heiligen Land zu bitten.
Die Kraft und Weisheit des Kreuzes
Es gibt jedoch auch weitere Gründe, warum gerade sie die geeignete Fürsprecherin für Frieden im Heiligen Land ist. Edith Stein kannte nämlich von Beginn ihres Glaubens auch die Kraft und Weisheit des Kreuzes Christi.
Zum ersten Mal, wie sie selbst bezeugt, traf sie im November 1917, also noch vor ihrer Bekehrung, mit ihm zusammen, als sie bei der Witwe von Adolf Reinach die schriftlichen Nachlassunterlagen zu ordnen hatte. Sie fürchtete sich vor der Begegnung mit einer verzweifelten, im eigenen Schmerz versunkenen Frau, und entdeckte stattdessen zwar eine unermesslich leidende, aber unerwartet ausgeglichene und friedliche Person: „Es war mein erstes Treffen mit dem Kreuz und der göttlichen Kraft, die das Kreuz denen verleiht, die es tragen,“ schrieb sie. „Zum ersten Mal habe ich mit eigenen Augen die Kirche gesehen, die aus dem Leiden des Erlösers geboren wurde, in ihrem Sieg über den Stachel des Todes. Es war der Augenblick, in dem mein Unglaube zusammenbrach und Christus leuchtete, Christus im Geheimnis des Kreuzes.“
Hier beginnt ein verborgener Prozess ihrer Bekehrung, und das Kreuz wird sie im weiteren Verlauf ihres Lebens nie verlassen. Darüber hinaus wählt sie es später selbst als ihren Ordensnamen („vom Kreuz“) und versteht ihren ganzen neuen Namen so: Theresia, die durch das Kreuz gesegnete (= benedicta). Wie wir weiter sehen werden, handelt es sich tatsächlich um ein vollkommen verwirklichtes Programm!
Edith Stein nimmt das Kreuz von Anfang an nicht einseitig als Quelle von Leiden und Tod wahr, sondern als die Kraft, die über den Tod siegt. Man könnte es noch anders ausdrücken: Das Kreuz trägt paradoxerweise diejenigen, die es tragen! Sie schreibt: „Wer es mit Glauben, Liebe und Hoffnung umarmt, den trägt es bis in den Schoß des Dreieinigen (...) In der Kraft des Kreuzes kannst du an allen Fronten sein, an allen Orten des Elends, überall wird dich seine mitleidige Liebe tragen...“
Im Noviziat (im Jahr 1933) erkannte auch Theresia Benedikta, anscheinend auf der Grundlage einer besonderen mystischen Gnade, dass der jüdischen Nation der Schatten des Kreuzes aufliegen würde, und sie wurde aufgefordert, ein Stück dieses Kreuzes auf sich zu nehmen, für das Heil Israels. Später wird sie dazu anmerken: „Worin aber das Tragen dieses Kreuzes bestehen wird, das wusste ich bis dahin nicht.“
Erst in der Zeit, als in Deutschland die Verfolgung voll entbrannt war und sie sich auf die Reise ins holländische Echt vorbereitete, wurde ihr gegeben, dies voll zu verstehen: „Unter dem Kreuz habe ich das Kreuz des Volkes Gottes verstanden, das sich damals (d.h. im Jahr 1933) zu ankündigen begann. Ich dachte, dass diejenigen, die begreifen, dass es das Kreuz Christi ist, es im Namen aller tragen müssen. Heute weiß ich gewiss mehr darüber, was es bedeutet, mit dem Herrn im Zeichen des Kreuzes verlobt zu sein. Man kann das allerdings nie ganz verstehen, denn es ist ein Geheimnis.“
St. Theresia Benedikta hat sich jedoch nicht ausschließlich für die Trage des Kreuzes für ihr Volk angeboten. Kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs schrieb sie an ihre Vorsteherin: „Liebe Mutter, gestatten Sie mir bitte, mich dem Herzen Jesu als Versöhnungsopfer für den wahren Frieden anzubieten: Damit die Herrschaft des Antichristen, wenn möglich, ohne einen neuen Weltkrieg zusammenbricht und ein neuer Orden errichtet werden kann. Ich möchte dies noch heute tun, denn die Uhr schlägt bereits die zwölfte Stunde. Ich weiß, dass ich nichts bin, aber so will es Jesus und er wird auch in diesen Tagen sicher viele andere dazu berufen.“
Und in ihrem Testament schrieb sie: „Ich nehme bereits jetzt mit Freude den Tod an, den mir Gott bestimmt hat, in völliger Unterwerfung unter seinen heiligsten Willen. Ich bitte den Herrn, meinen Leben und Tod zu seiner Ehre und seinem Ruhm anzunehmen, ich bitte um alle dringenden Bitten des Herzens Jesu und Mariens und der heiligen Kirche, insbesondere für den Karmel in Köln und Echt, für Versöhnung, für den Unglauben des jüdischen Volkes und dafür, dass die, die sein sind, den Herrn annehmen und sein Reich in Herrlichkeit kommen möge; ich bitte um die Rettung Deutschlands und Frieden in der Welt...“
Edith Stein, geboren am Feiertag Jom Kippur („Tag der Versöhnung“) – an dem Israel von seinen Sünden gereinigt wird, um sich mit dem Herrn zu versöhnen – hat sich für den Frieden geopfert. Ihr Opfer schien unwirksam zu sein, denn sie verhinderte keinen neuen Krieg; doch muss man anerkennen, dass es angenommen wurde. Trotz aller „Sicherheitsmaßnahmen“, einschließlich ihrer Verlegung zum holländischen Karmel in Echt, wurde sie schließlich doch von den Nazis nach Auschwitz-Birkenau deportiert, wo sie, vermutlich sofort nach ihrer Ankunft am 9. August 1942, getötet wurde. Doch wenn ihr Opfer angenommen wurde, hatte es auch einen tiefen Sinn...
Theresia Benedikta hat durch ihr Sterben vollkommen erlangt, was sie als das Herz der Lehre ihres geistlichen Lehrers, des heiligen Johannes vom Kreuz, betrachtete und was sie auch als Titel ihres unvollendeten Buches über ihn wählte: Die Wissenschaft des Kreuzes.
Theresia Benedikta weiß, dass sie bitten kann, dass es Sinn macht, sich zu interzedieren, ja sich zu opfern – und das trotz der Tatsache, dass sie nur „ein geringes Nichts“ ist – denn das Kreuz Christi ist göttliche Kraft und göttliche Weisheit (vgl. 1Kor 1,18–24). Und das ist auch der Grund, warum es gut ist, sie um Hilfe zu bitten, wenn wir um Frieden im Heiligen Land bitten, das scheinbar ausweglosen Situationen eines langfristigen Konflikts ausgesetzt ist.
Die kleine Esther und der Frieden für das Heilige Land
Als in Edith das Bewusstsein ihrer eigenen einzigartigen Berufung reifte, schrieb sie: „Ich glaube fest, dass der Herr mein Leben für alle annehmen wird. Ich muss ständig an die Königin Esther denken, die aus ihrem Volk genommen wurde, um vor dem König für ihn Fürbitte zu leisten. Ich bin sehr arm, die kleine Esther, aber der König, der mich ausgewählt hat, ist unendlich mächtig und barmherzig.“
St. Theresia Benedikta ist jedoch nicht nur in ihrem irdischen Leben diese „kleine Esther“. Vielmehr ist sie es jetzt mehr denn je, denn sie hört nicht auf, Fürbitte zu leisten, und ihre Fürbitte hat Macht. Sie bittet für ihr Volk, für die Kirche, für die Welt und für den Frieden in ihr...
Wenn wir zum Schluss zu dem Priestersegen zurückkehren, mit dem diese Überlegung begann, werden wir feststellen, dass der wahre biblische Frieden nur „vor dem Angesicht Gottes“, also in der Gegenwart Gottes, in der inneren Beziehung zu ihm, erlangt werden kann oder besser gesagt angenommen werden kann. Unser Vorbild darin kann Moses sein, mit dem der Herr von Angesicht zu Angesicht sprach, wie wenn jemand mit einem Freund spricht (vgl. Ex 33,11), oder die heilige Teresa von Avila, die das kontemplative Gebet als „eine Freundschaftsbeziehung, häufige Einsamkeit mit dem, von dem wir wissen, dass er uns liebt“ definiert (Lebensbuch 8,5).
Theresia Benedikta vom Kreuz ist „vor dem Angesicht Gottes“. Sie fordert auch uns auf, zu streben, das Gleiche zu tun und gemeinsam mit ihr zu bitten... Je mehr Vertrauen wir dabei in dieses Fürbittgebet setzen, desto mehr werden wir in der Lage sein, von Gott als Geschenk zu empfangen.
Ich möchte daher diese Zeilen mit einem Gebet beenden, und zwar mit einem jüdischen Gebet, nämlich mit einem der Segensgebete des Amidáh, auch Schemone esre („Achtzehn“, d.h. Achtzehn Segnungen) genannt. Es handelt sich um ein Gebet, das Frieden für Israel erbitten, aber aufgrund seines ganz besonderen Charakters als allgemeines Gebet für Frieden für alle Menschenherzen verstanden werden sollte:
„Breite deinen Frieden, Güte und Segen, Nachsicht, Gnade und Mitleid über uns und über ganz Israel, dein Volk. Segne, unser Vater, uns alle als ein Einziger mit dem Licht deines Angesichts, denn im Licht deines Angesichts hast du uns, Herr, unseren Gott, das Gesetz des Lebens und treue Liebe, Gerechtigkeit und Segen, Barmherzigkeit, Leben und Frieden gegeben. Es ist gut, in deinen Augen, deinem Volk Israel jederzeit und jede Stunde Frieden zu bringen. Gepriesen seist du, Herr, der du deinem Volk Israel Frieden schenkst.“