Herr, tu tu mit mir, was dir gefällt, solange mein Wille gerade bleibt und fest auf dich gerichtet ist. Denn nur Gutes kann es sein, was auch immer du mit mir tust: Wenn du mich im Dunkeln haben willst, sei gepriesen; und wenn du willst, dass ich im Licht bin, sei erneut gepriesen. Wenn du mich erfreuen willst, sei gepriesen; und wenn du mich mit Schmerz besuchen willst, sei ebenfalls und immer gepriesen.
(Thomas von Kempen /ca. 1380–1471/, Nachfolge Christi, III, 17.2)