Es ist gut, wenn wir nicht selbst bestimmen, wo wir Gott dienen sollen.

Ich lebe ein Leben, das ich eigentlich nicht wollte. Aber Christus war auch in der Welt; er lebte inmitten der Hektik der Arbeit, musste oft flüchtigen Gesprächen lauschen, war stets bereit, jeden anzunehmen, der nach orientalischer Gewohnheit unangemeldet kam. Es ist gut, wenn wir nicht selbst bestimmen, wo Gott zu dienen ist. Möge unser Herr entscheiden. Auch an unseren kleinsten Taten beteiligt sich der ganze Mystische Leib, damit er wächst und reicher wird.

(P. Albert Peyriguere /1883–1959/, Korrespondenz, Brief vom 27. 7. 1945)