Er soll herrschen und ich soll seine Sklavin sein.

Er lebe und schenke mir das Leben. Er regiere und ich sei seine Sklavin, denn meine Seele will keine andere Freiheit. Wie könnte der frei sein, der vom Höchsten entfernt ist? Welche größere oder elenderes Sklaverei könnte es geben, als wenn sich die Seele aus der Hand ihres Schöpfers befreit? Glückselig sind die, die sehen, dass sie so sehr gefangen und unbeweglich von den festen Fesseln und Ketten der Güte des göttlichen Erbarmens sind, dass sie nicht stark genug sind, um sich davon zu befreien. „Stark wie der Tod ist die Liebe, und hart wie die Hölle“.

(Theresia von Jesus, Rufen der Seele zu Gott, 17,3;
Arbeitstranslation von Vojtěch Kohut OCD)