Ich träume von der Liebe.

Ich träume von einer Liebe, die ich in keinem Buch erklärt gefunden habe... und noch weniger empfohlen in den Ratschlägen für Nonnen. Ich träume davon, dass man allen viel zärtliche Liebe geben kann, die aus dem menschlichen Herzen kommt und zugleich aus der göttlichen Liebe entspringt, sodass sie nicht zu unheilvollem Chaos der Sinne führt. Warum sollten Nonnen ihre Herzen mehr verschließen müssen, anstatt sie mehr zu öffnen, nicht nur in der Tiefe, sondern auch im Ausdruck? Ich versichere Ihnen, dass die Welt Liebe braucht...

(die kleine Schwester Magdalena von Jesus /1898–1989/, Brief an P. René Voillaum,
Du Sahara au monde entier 242)