Was zählt, ist nicht die Schönheit des Ruhms unserer Heiligen, sondern die Schönheit ihres Ruhms als Krone Christi, des Königs. Schön ist die Bemerkung in einem Brief des heiligen Johannes vom Kreuz an die Schwestern von Beas: „… wir werden sehen, welchen Reichtum ihr aus der reinen Liebe auf dem Weg des ewigen Lebens erworben habt und wie herausragend ihr in Christus vorankommt, dessen Bräute sein Vergnügen und seine Krone sind: und die Krone ist nicht dazu da, sie auf den Boden zu werfen, sondern damit Engel und Seraphim sie in die Hände nehmen und mit Ehrfurcht und Respekt ihrem Herrn auf den Kopf setzen.“
Niemand hat uns Trappisten jemals einen solchen Brief geschrieben.
(Thomas Merton /1915–1968/, Tagebucheintrag vom 31. Oktober 1948)