Du führst mich wie die Hand einer Mutter.

Wer bist du, Licht, das mich erfüllst
und die Dunkelheit meines Herzens erleuchtest?
Du führst mich wie die Hand einer Mutter,
und wenn du mich verlassen würdest,
könnte ich keinen Schritt weiter gehen.
Du bist der Raum, der mein Sein umschließt
und es in dir verbirgt.
Du bist mir näher als ich mir selbst,
intimer als mein tiefstes Inneres,
und doch unerreichbar und unermesslich,
durchdringst du jeden Namen:
Heiliger Geist – ewige Liebe!

(Theresia Benedikta vom Kreuz, Auszug aus der Pfingstnovene 1937)