Ich sprach mit dem Erlöser. Ich sagte ihm, dass ich weiß, dass sein Kreuz jetzt auf das jüdische Volk fällt, dass die meisten im Volk es nicht verstehen, aber die, die es verstanden haben, dass sie bereit sein müssen, das Kreuz für alle auf sich zu nehmen und zu tragen. Ich wollte das tun, aber ich wusste nicht wie. Er soll mir selbst zeigen – wie. Bevor der Gottesdienst endete, war ich innerlich überzeugt, dass ich gehört wurde. Aber worin mein Tragen des Kreuzes bestehen würde, das wusste ich noch nicht.
(Teresa Benedicta vom Kreuz /1891–1942/, Erinnerung an den Gottesdienst in der Passionwoche des Jahres 1933)