Es gibt ein Leiden, so groß, dass es uns der Sprache beraubt. Wir empfinden eine gewisse Scham, dass wir selbst in Sicherheit sind. Wir möchten alles vergessen, was nicht mit der Not übereinstimmt, der wir Zeugen sind, wir möchten uns im Schatten stiller Gebete verbergen, um die Wesen, die leiden, mit jener einzigen Gegenwart zu umhüllen, die niemals fern ist.
(Maurice Zundel OblOSB /1897–1975/, L’évangile intérieur, 1942)