Vergnügen nach Vergnügen, Eitelkeit nach Eitelkeit, Gelegenheit nach Gelegenheit, begann ich meine Seele in Gefahr zu bringen; ich war voller Zerstreuung, wuchs in mir der Unwille, diese besondere Freundschaft mit Gott, die aus dem Gebet entspringt, fortzusetzen. Und auch deshalb, weil meine Sünden zunahmen, verschwand die Freude und das Interesse, die ich früher beim Üben der Tugenden verspürt hatte. Dabei sah ich wohl, mein Gott, dass, wenn mir etwas fehlt, dann ist es, dass ich dir gefehlt habe.
(Teresa von Jesus, Lebensbuch VII,1)