Die Liebe machte mein Leiden süß.

Ich habe mich Maria als Mutter übergeben und sie gebeten, Frieden für meinen Geist zu erbitten, der von den Dunkelheiten des Glaubens gequält wird. Es kam mir in den Sinn, dass ich eines Tages auf diese Bitterkeiten mit großer Freude zurückblicken werde, wenn ich sie aus Liebe zu derjenigen ertrage, die ich als meine liebevolle Mutter bewundere und liebe. Und schon jetzt trocknete mir die Hoffnung auf diese Freude die Tränen. Dieser Gedanke erfüllte mich mit Liebe. Diese Liebe machte mein Leiden süß.

(Maria Theresia Scrilli /1825–1889/)