Du drückst mich ganz fest in deinen Armen.

Eines Tages fragte mich Theresia, ob sie in den Himmel kommen wird. Ich sagte ihr, ja, wenn sie sehr brav ist. Sie antwortete mir: „Ja, und wenn ich nicht brav bin, komme ich in die Hölle… Aber ich weiß, was ich tun werde: Ich werde zu dir in den Himmel fliehen. Was könnte ein guter Gott tun, wenn er mich dort findet? Du wirst mich sehr fest in deinen Armen halten…!“ Ich las in ihren Augen, dass sie fest davon überzeugt war, dass der gute Gott ihr nichts tun kann, wenn sie in der Umarmung ihrer Mutter ist.

(Zélie Martin /1831–1877/, Brief vom 28. Oktober 1876,
Theresia war gerade noch keine vier Jahre alt)