Herr, ich sage nur, dass ich dir vertraue. Meine Taten beweisen jedoch, dass ich nur mir selbst vertraue – und dass ich weiterhin Angst vor dir habe. Nimm endlich mein Leben in deine Hände und mach damit, was du willst. Ich gebe mich deiner Liebe hin und beabsichtige, dies fortzusetzen – weder schwere noch angenehme Dinge abzulehnen, die du für mich vorbereitet hast. Deine Herrlichkeit genügt mir. Alles, was du geplant hast, ist gut und voller Liebe.
(Thomas Merton /1915–1968/, Tagebucheintrag vom 16. November 1947)