Gottessohn und mein Herr, wie viele Gnaden schenkst du uns in dem ersten Wort des Vaterunsers! Du erniedrigst dich so tief, dass du dich unseren Bitten anschließt und unser Bruder so armer und niederer Geschöpfe wirst. Weil du willst, dass uns dein Vater als seine Söhne betrachtet, gibst du uns alles, was du kannst; und weil dein Wort nicht vergehen kann, zwingst du deinen Vater, uns zuzuhören. Und das ist für ihn kein Geringes, denn dafür muss er uns ertragen, trotz unserer schweren Sünden, uns vergeben, wann immer wir zu ihm zurückkehren wie der vergeudete Sohn, uns in unserem Leiden trösten und dafür sorgen, dass wir etwas zu leben haben, wie es sich für einen guten Vater geziemt, und in Güte alle Väter auf der Welt übertreffen als den, der die vollkommene Vollkommenheit ist; und schließlich uns zu seinen Erben machen und uns Anteil an all seinem Reichtum geben.
(Theresia von Jesus, Weg zur Vollkommenheit XXVII,2)