Und selbst dann, wenn man völlig Marta ist...

Glücklicherweise kann der Mensch, auch wenn er ganz Marta ist, wie Magdalena ständig bei seinem Meister bleiben und ihn mit einem vollkommen liebevollen Blick betrachten. Und das ist unser Leben am Karmel, wo das Gebet unsere Hauptbeschäftigung ist und gleichzeitig nicht die einzige; das Gebet der Karmelitin ruht niemals, aber wir haben auch Arbeiten, äußere Tätigkeiten. (…) Oh, wie gut es am Karmel ist, es ist das beste Land der Welt und ich kann sagen, dass ich hier glücklich bin wie ein Fisch im Wasser.

(Elisabeth von der Dreifaltigkeit, Brief 108, an Onkel und Tante Rolland, 11. Februar 1902)