Lourdes und der Karmel (2. Teil)

Sr. Maria Grazia Israel, O.Carm.

5. Stille

Einige Erscheinungen der Jungfrau Maria an Bernadette fanden in vollkommener Stille, ohne Worte, statt, insbesondere die ersten beiden und dann die letzte am 16. Juli. Auch unsere Regel über Maria „schweigt“, und doch ist Maria den Karmeliten so nah!

Aus Lourdes:
Der Moment näherte sich, an dem die Jungfrau Maria die Höhle verlassen und sich nicht mehr zeigen sollte. Vielleicht wollte die liebe Mutter in diesem Moment das Versprechen in Erinnerung rufen, dass sie sie in dieser, jedoch in einer anderen Welt glücklich machen würde? Nichts davon sagte oder tat die Jungfrau Maria, sondern, mit einer erhabenen Zärtlichkeit, die vielleicht nur die Mütter dieser Erde verstehen, zog sie das Schweigen vor, um ihr Mädchen nicht zu betrüben. Während der gesamten Erscheinung lächelte sie und ließ das kleine Mädchen voller Freude zurück.
Die Erscheinung in der Dämmerung dauerte weniger als eine Viertelstunde und der Abschied geschah ohne Worte, aber in dem Herzen des Mädchens weckte er Wehmut zugleich mit Freude und unaussprechlicher Faszination: so schön habe ich sie noch nie gesehen.

Aus dem Karmel:
„Das unterscheidende Element der Spiritualität des Karmel ist der lebensspendende und tiefgreifende Einfluss der Gegenwart der Jungfrau Maria, der Mutter Gottes und unserer. Daher sagt man: ‚Carmelus totus marianus‘, was bedeutet, dass der Karmel ein vollends marianischer Orden ist. Aber es mag uns überraschen und verwundern, dass die Gottesmutter nicht im ‚Regel‘ genannt wird, das der Jerusalemer Patriarch Albert einer Gruppe lateinischer Einsiedler auf dem Karmel gegeben hat, von denen der Karmelitenorden abstammt.“1
„Die fromme Ehre an der seligen Jungfrau musste nicht durch gesetzliche Vorgaben auferlegt werden – was auch das ‚Regel‘ nicht ausschließt – denn sie blühte in ihren Gedanken in der Wärme des Glaubens: In ihrer Seele, die natürlich christlich und untrennbar marianisch ist.“2

6. Kapelle

Die Dame bittet Bernadette, dass an dem Ort, wo sie sich ihr gezeigt hat, eine Kapelle gebaut wird. Die Karmeliten weihen ihr, noch bevor die Jungfrau Maria sie darum bittet, ihre erste Kapelle.

Aus Lourdes:
(Als Bernadette zum lokalen Pfarrer ging, um den Wunsch der Jungfrau Maria zu übermitteln, dass ein Pilgerzug zur Höhle kommen sollte, wies er sie von der Pfarrei aus.)
- „Tante Basila, wir müssen zurück. Ich habe vergessen, ihm von der Kapelle zu sagen.“
- „Rechne nicht mehr mit mir! Wir werden von dir krank!“
Bernadette sucht vergeblich jemanden, der sie begleitet. Alle distanzieren sich davon. Schließlich findet sich Dominika Cazenavová. (...) Allein begibt sie sich zur Pfarrei und vereinbart einen Termin für etwas später. Um sieben Uhr abends, wenn der Pfarrer sich ein wenig beruhigt hat. (...) Bernadette teilt den zweiten Teil ihres Auftrags mit: „Übermittelt den Priestern, dass hier eine Kapelle gebaut werden soll.“
- „Eine Kapelle... so schnell wie möglich, auch wenn sie ganz klein wäre.“
- „Eine Kapelle? Wegen des Pilgerzugs? Bist du dir sicher?“
- „Ja, Herr Pfarrer, ich bin mir sicher!“3

Aus dem Karmel:
„Wer von dieser Stadt Akko nach Ägypten gehen will (...), kann, wenn er will, über den Karmel gehen (...). Dort befindet sich eine verehrte Kapelle, die zu Ehren der seligen Jungfrau Maria erbaut wurde. Von diesem Berg und dieser Kapelle – wie sie behaupten – stammt der Ursprung und der Name der Karmelitenbrüder, die Brüder der seligen Maria vom Karmel genannt werden.“ (Reisebericht eines Pilgers über die Kapelle auf dem Karmel, verfasst um 1332).4

Eine weitere Tatsache, die das Leben des Ordens von Anfang an so geprägt hat, dass er in der Geschichte als marianischer Orden bezeichnet wird, war die Weihe des Oratoriums (einer kleinen Kirche), das mitten in den Klosterzellen erbaut wurde, dem Allerheiligsten der Jungfrau Maria, die später als die Jungfrau Maria vom Karmel angerufen wurde (vom Berg Karmel). Es handelte sich nicht um ein zufälliges Ereignis, sondern um eine durchdachte Entscheidung, die die innige Frömmigkeit, mit der sich die Brüder der Jungfrau Maria auszeichneten, ausdrückt.

7. Geheimnis

Im Verlauf von acht Erscheinungen hat die Jungfrau Maria Bernadette drei Geheimnisse anvertraut. In der karmelitischen Mystik ist es sehr häufig, dass in der intimen Verbindung mit Gott göttliche „Geheimnisse“ offenbart werden.

Aus Lourdes:
„In diesen fünfzehn Tagen hat sie mir auch dreifache Geheimnisse verraten, aber sie hat mir verboten, sie jemandem zu verraten. Das habe ich bis heute treu gehalten.“5
Diese Geheimnisse betreffen „weder Frankreich, noch die Welt, noch die Kirche, noch den Papst, noch die anderen“; sie betreffen nur Bernadette:
- „Dieses Geheimnis betrifft nur mich,“ sagte sie zu Pfarrer Sacareau.
- „Nur mich,“ sagte sie zu Vater de Lajudie.

Geheimnis von Massabielle
Die Jungfrau Maria vertraute Bernadette am Fluss Gave drei Geheimnisse und ein Gebet mit der Anweisung an:
„Ich verbiete dir, es jemandem zu sagen.“
Bernadette hielt sich gewissenhaft an das Gebot und bewahrte alles nur für sich. Denjenigen, die sie belästigten, antwortete sie meist:
- „Du bist zu neugierig, du wirst nichts erfahren.“
- „Weißt du, was Geheimnis bedeutet? Mir wurde befohlen zu schweigen.“6

Aus dem Karmel:
Aus den Schriften der karmelitanischen Mystiker:
„Meine geliebte Schwester! Würden Sie die Geheimnisse hören wollen, die Jesus Ihrer Tochter anvertraut? Diese Geheimnisse überträgt er auch Ihnen, ich weiß es, denn Sie haben mich gelehrt, die göttlichen Belehrungen anzunehmen. Aber ich werde versuchen, ein paar Worte hervorzubringen, obwohl ich fühle, dass es dem menschlichen Wort unmöglich ist, die Dinge zu wiederholen, die das menschliche Herz kaum ahnen kann...
Glauben Sie nicht, dass ich voller Trost bin! Ach nein! Mein Trost ist, dass ich auf Erden keinen habe. Jesus zeigt sich nicht, er gibt seine Stimme nicht zu hören, lehrt verborgen. (...)
Geliebte Schwester, wie glücklich wir sind, die vertraulichen Geheimnisse unseres Bräutigams zu verstehen! Wenn Sie alles aufschreiben wollten, was Sie darüber wissen, könnten wir schöne Seiten lesen. Aber ich weiß, Sie bewahren lieber im Herzen die „Geheimnisse des Königs“. Sie sagen mir, dass es „ehrenhaft ist, die Werke des Höchsten zu veröffentlichen“. Ich erkenne, dass Sie recht haben, wenn Sie das Schweigen wahren. Nur um Ihnen Freude zu bereiten, schreibe ich diese Zeilen. Ich fühle, dass ich nicht in der Lage bin, die himmlischen Geheimnisse mit irdischen Worten zu wiederholen.“7

„Doch nach diesem angenehmen Hingegeben sein der Braut und des Geliebten ist das, was dann unmittelbar folgt, das Lager beider, auf dem sie viel intimer die vorgenannten Ergüsse des Bräutigams erlebt. Und so handelt das nächste Lied von seinem und ihrem Lager, das göttlich, keusch und rein ist, und auf welchem auch die Seele göttlich keusch und rein ist. Denn das Lager ist nichts anderes als der Bräutigam selbst, das Wort, der Sohn Gottes, wie weiter gesagt wird, auf den sie durch die genannte Vereinigung der Liebe sich niederlegt. (...)“8

„Indem sie mit ihm vereint ist und sich an ihn anlehnt, teilt sie sich die Brust und die Liebe des Geliebten, was bedeutet, dass ihr Weisheit und Geheimnisse und Gnaden und Tugenden und Gaben Gottes zuteilen...“9

„In diesem Zustand der geistlichen Ehe offenbart der Bräutigam der Seele sehr oft und leicht seine wunderbaren Geheimnisse als treue Gefährtin, denn wahre und volle Liebe kann nichts vor dem, den sie liebt, verbergen. Er teilt ihr vor allem die süßen Geheimnisse seiner Menschwerdung und der Wege und der menschlichen Erlösung mit, was eines der erhabensten Werke Gottes ist; und so ist es für die Seele umso angenehmer.“10

„Dort gab er mir seine Brust. – Einander die Brust zu geben bedeutet, seine Liebe und Freundschaft zu schenken und ihm die Geheimnisse wie einem Freund zu offenbaren. Und so sagt der Satz der Seele, dass er ihr dort seine Brust gegeben hat, dass er ihr dort seine Liebe und seine Geheimnisse mitteilte, was Gott mit der Seele in diesem Zustand macht.“11

8. Rose

Die Unbefleckte Jungfrau Maria erschien Bernadette über Rosenstöcken und hatte zwei goldene Rosen zu ihren Füßen. Aber noch vor den Erscheinungen in Lourdes hatten die Karmeliten die Jungfrau Maria mit großem Respekt unter dem Titel „Karmelrose“ angerufen.

Aus Lourdes:
- „Herr Pfarrer, die Dame möchte immer noch eine Kapelle.“
- „Hast du sie nach ihrem Namen gefragt?“
- „Ja, aber sie lächelt nur.“
- „Sie macht sich über dich lustig!“
Der Priester zögert einen Moment. Dann kommt ihm der Gedanke, um ein Zeichen zu bitten. „Gut, wenn sie eine Kapelle will, soll sie ihren Namen sagen und den Rosenstock unter der Höhle zum Blühen bringen.“ Und fügt hinzu:
- „Wenn sie ihren Namen sagt und die Rosen zum Blühen bringt, dann bauen wir ihr eine Kapelle. Aber keine kleine, die dich nicht hat; eine große und mächtige!“12
- „Welche Farbe hatten die Rosen zu ihren Füßen?“
- „So wie der Rosenkranz; gelb und strahlend wie Gold.“
- „Wissen Sie, welche Bedeutung diese Rosen haben?“
- „Nein, Herr.“

Aus dem Karmel:
In den karmelitischen Gebeten wird Maria oft als „Rose“ bezeichnet. Ich werde einige Beispiele aus italienischem Umfeld anführen, allerdings in Prosa übertragen.

Karmelrose,
blühende Maria,
trage uns in deinem Schoß
und führe uns in den Himmel, oh Maria.
(alte Antiphon)

Gegrüßet seist du, Blüte des Karmel,
gegrüßet seist du, wuchernde Rebe,
du Licht des Himmels,
Jungfrau und Mutter, einzigartige Rose.

Ref. Süße Mutter und ganz schöne,
führ deine Kinder, o Meerestern,
vertreibe jeden Sturm
mit deinem heiligen Skapulier.
(karmelitischer Sibert de Beka, † 1332)

Aus dem Zweig der sündigen ersten Mutter Eva, blühte eine Rose,
Maria.
Sie erhebt sich wie ein Stern unter den Himmelskörpern,
wie der Mond, wunderschön.
Vom Wohlgeruch über der Salbe, dem Balsam und dem Duft überlegend;
zart wie das Veilchen, voller Tau wie die Rose,
leuchtend wie die Lilie.
Gottes Kind des ewigen Vaters, der sie auserwählte,
um den heiligsten Körper aus dem unversehrten Körper der Jungfrau anzunehmen.
(karmelitanisches Volkslied)

9. Bernadette und Karmel, Karmel und Bernadette

Aus Lourdes:
In ihrem Wunsch, Nonne zu werden, zog Bernadette vor allem das kontemplative Leben an. Das bezeugt ihre Patin Bernarda Castérot: „Unmittelbar nach der Erscheinung hatte sie den Vorsatz, Nonne zu werden, sie wollte Karmelitin werden.“ Die andere Tante, Basila Castérot, bestätigt: „Ich habe verstanden, dass Bernadette Nonne werden wollte. Ich habe sie auch gehört, wie sie sagte, dass sie es kaum erwarten kann, ins Kloster zu gehen; jedoch hat sie nie gesagt, wann ihr das in den Sinn kam. Aber ich glaube, dass sie sehnte sich nach einem geschlossen Kloster und einem strengen Orden, und dass es der Pfarrer Peyramale war, der ihr riet, aus gesundheitlichen Gründen unter die Schwestern von Nevers zu gehen.“ Marteo du Rais verriet Bernadette, dass sie nach der ersten heiligen Kommunion (am 3. Juni 1858) darüber nachdachte, dass sie in ein Kloster eintreten möchte und dass man sie ermutigt hatte, zum Karmel zu entscheiden.

Karmel... Bereits im Frühling 1858 hörte sie von ihm von Antonie Tardhivail, ihrer fürsorglichen Lehrerin. Am 21. September 1858 traf sie dann den berühmten Karmeliten Pater Augustin (Hermann Cohen). Dieser jüdische Musiker und Konvertit, der als Heiliger angesehen wurde, begeisterte in Lourdes sehr, als er sang und eine Vorlesung in der Höhle hielt.

Auch das Kloster der Karmelitinnen in Bagnéres war nicht weit und Bernadette besuchte es anscheinend kurz nach den Erscheinungen. Wann, ist nicht bekannt. Stille, Gitter, die Übergabe von Gegenständen durch die Drehscheibe, das Entschlüsseln lebender Personen hinter dem schwarzen Schleier, all das waren für sie Zeichen eines geheimnisvollen Lebens, das vor der Neugier der Welt geschützt ist. Der Karmel entsprach ihrer Neigung zum verborgenen Lebens, im Gegensatz zu ihren alltäglichen Prüfungen. Aber dieser Entschluss wurde sofort abgelehnt.

Man machte ihr klar, dass ihre Gesundheit es ihr nicht erlaubt, Karmelitin zu werden – erklärt Patin Bernarda.13

Aus dem Karmel:
Die Augenkrankheit zwang den barfüßigen Karmeliten Pater Augustin Maria von der Allerheiligsten (Hermann Cohen) auf Anweisung der Ärzte zu absoluter Ruhe. Es war gerade zu der Zeit, als sich die Jungfrau Maria in Lourdes zeigte. Pater Augustin wusste von den Erscheinungen durch seine guten Bekannten. Er beschloss, diese Gelegenheit zu nutzen und persönlich nach Lourdes zu gehen, um die Unbefleckte Jungfrau Maria um Heilung seiner Augen zu bitten. Nach einer allmählichen Verbesserung heilte sich sein Sehen plötzlich vollständig.

Pater Augustin kehrte später nach Lourdes zurück, um dort eine Messe zum Dank zu feiern.

An diesem Morgen (21. September 1858) gab es sehr früh Aufregung... Der ehrenwerte Pater Augustin und Doktor Dozous fuhren gemeinsam aus der Stadt und gingen zur Höhle. Dort inmitten der Menge von Neugierigen, die die Anwesenheit des Karmelitenpaters angezogen hatte, sang er mit klarer Stimme das Magnificat und den Psalm. Seine Stimme schallte weit hinaus, auf den Weg, der nach Pau führt. Am selben Tag sprach Pater Augustin lange mit Bernadette. Bernadette war an die Fragen von Kirchenvertretern gewöhnt, antwortete kurz und versuchte, ihnen auszuweichen; das Treffen mit dem Karmelitenpater jedoch war lang und herzlich.

Er, einst ein großer Sünder, durch die Eucharistie gerettet und nun voll und ganz das Kind der Jungfrau Maria, und die Hirtin aus den Pyrenäen verstanden sich vollkommen. Bernadette erinnerte sich noch lange an dieses Treffen.

Wallfahrerin der Seligen Maria von Jesus am Kreuz (kleine Araberin)

Auf dem Weg von Pau nach Bethlehem, wo sie ein Kloster gründen sollten, hielten die Schwestern in Lourdes an. Die Expedition bestand aus sieben Chorsirenen, einer Novizin, zwei Dienstschwestern (eine von ihnen ist Schwester Maria), Monsignore Bordachar, P. Estrate und der Gründerin Berta Dartigaux. Am 20. August 1875 verabschieden sie sich vom Karmel in Pau. Dank des Reisetagebuchs, das Pater Estrate führte, können wir die einzelnen Stationen dieser glücklichen Pilger auf ihrem Weg ins Heilige Land verfolgen.

Die erste Station sind Lourdes. Auf der Rückreise aus Mangalore versprach Schwester Maria von Jesus am Kreuz der Jungfrau Maria diesen Besuch. Nach der heiligen Messe in der Höhle musste die „kleine Araberin“ der aufdringlichen Aufmerksamkeit der Menge entkommen, die sich um sie drängte. Der Ruf der Visionen und Stigmata der Schwester aus Pau hatte sich weit verbreitet! Man verglich sie mit Bernadette. So wandte sich zum Beispiel eine Pilgerin an Schwester Maria und (da sie sie nicht kannte) fragte: „Schwester, können Sie mir sagen, wo ich die Heilige finde?“ Mit einem freundlichen Lächeln zeigte sie auf Schwester Josefine, die ununterbrochen den Rosenkranz betete: „Das ist sie“. Die Dame wandte sich sofort zu ihr und empfahl sich in ihr Gebet.

Henri Lassarre, dem berühmten Autor des Buches „Notre-Dame de Lourdes“, gelang es, fünf Minuten mit der kleinen Araberin zu sprechen und nach diesem kurzen Gespräch strahlte er und fühlte sich sehr erfreut.14

Und so wollen wir am Ende dieser Gedanken ausdrücklich und mit Zufriedenheit sagen: Die Liebe zur Jungfrau Maria vom Karmel schließt unsere Herzen nicht für andere Aspekte marianischer Frömmigkeit! Im Gegenteil. Auf verschiedenen Wegen und durch verschiedene Orte und Ereignisse nähern wir uns gemeinsam der Mutter Gottes und unserer Mutter und mit ihrer Hilfe ihrem Sohn und durch ihn dem Vater.

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