Dient dem Herrn nicht mit Seufzen. Zeigt mit freudigem Gesicht und Mut, wie wahr die Worte des Herrn sind: „Mein Joch drückt nicht und meine Last belastet nicht“… Habt ein Lächeln auf den Lippen und betrachtet das Leiden in einem erhabenere Licht, in dem das Leiden als Ausdruck der göttlichen Liebe zu euch und als Grund zur Freude erscheint. Freude ist keine Tugend, sondern die Wirkung der Liebe, mit der der Schmerz ertragen wird.
(Titus Brandsma /1881–1942/, Exerzitien für Nonnen)